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Pasted as Plain Text by Chris ( 14 years ago )
Fabi, wo soll man bei so jemanden anfangen. Man kann ohne schlechtes Gewissen auf jeden Fall behaupten, dass er für einen da ist, wenn man ihn braucht. Er stets hilfsbereit ist, immer ein guten Spruch drauf hat und stets gute Laune verbreitet. Der perfekte Nebensitzer könnte man meinen. Der einzige Nachteil dabei ist, dass es in der Sitzreihe etwas eng wird. Wenn man sich damit allerdings zurechtgefunden hat, oder einfach drei Tische nimmt steht einem gelassenen und unterhaltsamen Schulalltag nichts mehr im Weg. Der zum Ritual gewordene Pausenrundgang lenkt täglich vom ganzen Stress ab und sorgt auch immer für genügend Unterhaltung. Angefangen von bösen Blicken bezüglich Hinterfragungen der Statik von Absatzschuhen unter Maximalbelastung über Gesichter, die man gerne wieder sieht, bis hin zu unerkannten Fluchtversuchen, selbstverständlich aus gesundheitlichen Gründen um der Ansteckungsgefahr entgegen zu wirken, aus der geliebten Lernanstalt ist alles möglich. Nicht nur in der Schule kommt man mit ihm mehr als gut zu Recht. Sei es am stets angestrebten Wochenende, in den Ferien oder auch unter der Woche. Einem sehr gemütlichen und sorgenfreien Abend steht nichts im Weg, der Diskobesuch wird zum Abenteuer und im Freibad hat man auch seinen Spaß.
Leistungsorientiert, zuverlässig, hilfsbereit, kreativ, spontan, BREIT und nett trifft es also am besten.
Natürlich leiden unter den oben genannten Umständen die Schulischen Leistungen und Errungenschaften nicht im Geringsten. Mit Ausnahme einer Sprache, die in großen Teilen Südamerikas gesprochen wird und einer anderen wichtigen internationalen Lingua Franca, sind seine Noten stets im oberen Segment zu finden. Seine Rolle als Klassensprecher nimmt er ernst und sorgt, zwar teilweise unter zweifelhaften Methoden aka Anstandsschelle, immer für Ruhe und Ordnung in der Klasse. Damit bestätigt er, dass er die verbalen Sprachen nicht zwingend zu einer erfolgreichen und eindrücklichen Kommunikation braucht. Man könnte von einer brachialen Kompensation auf Grund mangelnder internationaler Sprachgewandtheit sprechen. Dafür ist er in seiner Muttersprache sehr Redegewandt und wie oben schon erwähnt in technischen und gesellschafts-
wissenschaftlich Fächern ein echtes Vorbild.
Ich kann von mir aus nur sagen, dass es eine schöne Zeit mit ihm war und ist und man stets mit einem breiten Grinsen auf die Zeit zurückblicken kann.
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