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Pasted as Plain Text by sdfsdf ( 14 years ago )
Es ist Montagmorgen, Philip Rank, gemeinhin bekannt als der Franke, wird, falls er nicht Morpheus schon zu lang gehuldigt hat, von seiner femeninen Parentität aus dem Bette gescheucht. Im Halbschlaf zieht er seine freiräumige Beinbedeckung an, setzt sich seine multifunktionale Kopfbedeckung auf und steckt sich eine von seinen ringförmigen Dehnmetallvorrichtungen in seine Auris.

Die 200m zur Mehrpersonenkraftfahrzeugszwischenstation sprintet er zwar, doch aufgrund der Raum-Zeitkorelation verpasst er dieses Mobilum meistens. Dieser Kausalität hat er es zu verdanken, dass ihm die humanen Reproduktionsergebnisse, die sogenannten „Drecksplagen“, erspart bleiben. Es gibt nun zwei Possibilitäten. Entweder geht er nun gar nicht in die Bildungsstätte oder er arriviert aufgrund der „suboptimalen“ Transportkinetik einige Chronometereinheiten später.

In der folgenden Algebralehrdarbietung folgt eine hitzige Aussprache mit seiner Tutorin über die physikalischen Phänomene, die sein Gefährt betreffen. Anschließend begibt er sich zu seiner Destination, legt seinen Mobilfunkapparat auf den Tisch und versinkt in einer Art elektronischem Kommunikationszustand. In den nächsten 45 Minuten werden ca. 300 kurze Skripte versendet. Philip schafft es jedoch dabei völlig inkognito zu bleiben. Sollte er jedoch von einer Lehrkraft aus irgendeinem Grund seiner willkürlichen Ansicht nach illegitim zurechtgewiesen werden, so entsteht eine Diskussion, die die Qualität von Straßenfegern in Form bewegter Bilder hat. Da Philip ja immer ins Schwarze trifft, endet diese meistens in einer Pattsituation.

Falls der Gerät gerade mal keine Signale verarbeitet, berichtet er seinem Nebensitzer über die neusten Metalkollektive oder über seine neuesten cinematischen Entdeckungen. Nach seinen ersten Stolperexperimenten hat Philip auch die mündliche Kommunikation für sich entdeckt und nutzt dieses Medium in seinen Lektionen nun exzessiv. Das bringt ihn auch gleich dazu aus seinem schier unermeßlichem Repertoire  angelernter musikalischer Lyrik zu rezitieren, ohne des Gebots eines Souffleurs. Sollte Philip mal nicht im Bunker sein, so trifft man in entweder auf dem Fußballplatz oder beim der Stimulierung seines Gaumens in Form liquider ethanolisierter Nahrungsmittel, oder beides zugleich.

Wer bisher die Manifestierung dieser kryptischen Botschaft in Form exterritorialer Vokabeln der germanistischen Linguistik realisiert hat, möge Bedenken, dass wir für Philip die superlativsten Positivitäten für seine weitere Vitalität wünschen.

 

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