Welcome, guest! Login / Register - Why register?
Psst.. new poll here.
Psst.. new forums here.
Microsoft is blocking us again (TY IP Reputation!) so just use oauth login instead. :)

Paste

Pasted as Plain Text by Buxo ( 15 years ago )
„Paßtum“ contra Volkstum
Seit Sarrazin bequemt sich selbst Angela Merkel: „Multikulti ist gescheitert.“ Entgegen der
Erkenntnis der Kanzlerin möchten Umerzogene und Volksvergessene die Deutsche
Burschenschaft (DB) multirassistisch machen. Im Vorfeld des diesjährigen Burschentages in
Eisenach verbreitete die Presse: „Der DB droht die Spaltung.“ Den Spaltpilz spielt Kai Ming
Au, chinesischer Erstchargierter der Burschenschaft Hansea Mannheim. „In Zeiten
fortschreitender Überfremdung ist es nicht hinnehmbar, daß Menschen, welche nicht von
deutschem Stamme sind, in die Deutsche Burschenschaft aufgenommen werden.“ Mit dieser
Begründung beantragte die in Bonn bestehende Alte Breslauer Burschenschaft der Raczeks
den Ausschluß der gelbsüchtigen Hansea. „Wenn jemand zu mir sagt, ich sei kein Deutscher,
könnte ich mich sehr darüber aufregen“, zeterte der betreffende Chinese: „Ich bin stolz,
Deutscher zu sein.“ Daß sich der Mannheimer „Hanseat“ mit Immigrationshintergrund
subjektiv dem deutschen Volke zugehörig fühlt, reicht nicht nur den Raczeks nicht:
„Menschen mit nichteuropäischer Gesichts- und Körpermorphologie gehören offensichtlich
zu einer außereuropäischen populationsgenetischen Gruppierung, sind damit nichtdeutscher
Abstammung und können daher kein Mitglied einer DB-Verbindung sein.“
Infolge des Antrags gefiel sich der Chinese in der Rolle eines von den Raczeks rassisch
Verfolgten. Zu seinen Gunsten hetzten „Gutburschenschafter“ die Gazetten auf die DB.
Verräter in den eigenen Reihen versorgten die Medien mit internem Material. Die
Tagungsunterlagen scheinen seither bei Indymedia im Internet auf. „Ehre, Freiheit,
Rassismus“, spottete Spiegel online. Unter dem Titel „Burschenschafter streiten über
Ariernachweis”, begann das Hamburger Netzmagazin seine infame Kampagne. Daß ein Asiat
kein Arier ist, sieht jeder ohne Nachweis. Für die DB steht daher ein solcher nicht zur
Debatte. Vielmehr geht es um das Prinzip der deutschen Abstammung. Kann die DB
glaubwürdig gegen Umvolkung und Überfremdung auftreten, wenn sie allen Ausländern
freien Eintritt einräumt? „Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht“, konstatierte Edmund
Stoiber (Passau, 8.3.2000).
Den Organen der DB aber wurde ob der Kampagne angst und bang. Nicht im geringsten
belastbar erwies sich insbesondere der Rechtsausschuß, bestehend aus Heinz-Uwe Korell
(Frankonia Heidelberg, Hilaritas Stuttgart), Christian Balzer (Rheinfranken Marburg) und
Karsten Rausch (Märker Berlin, Libertas Brünn). Statt äußere Einmischungen
zurückzuweisen und für die DB das Recht auf privatautonome Aufnahmekriterien zu
reklamieren, huldigte der Ausschuß dem Pawlow-Prinzip. In hündischer Unterwürfigkeit
kippten die Mitglieder Hals über Kopf das Gutachten, das der Rechtsausschuß erst vor einem
halben Jahr am 21. November 2010 einstimmig zu Gunsten des traditionellen
Abstimmungsprinzips erstattet hatte, und ersetzte es ebenso einstimmig durch ein politisch
korrektes. Vorsitzender war jedesmal Korell, gewechselt hatten nur die beiden Beisitzer. Die
Frage drängt sich auf: Ist Korell schizophren? Schizophrenie ist eine schwere psychische
Erkrankung, durch Störungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivität
gekennzeichnet. In seinen beiden Gutachten diametral entgegengesetzten Inhalts widerspricht
Korell sich selbst und stellt damit seine geistige Eignung in Frage. Statt das zweite Gutachten
zu unterschreiben und objektiv das Gesicht zu verlieren, hätte Korell seine Funktion im
Rechtsausschuß zurücklegen müssen. So aber: Opportunismus pur, Triumph der Unfähigkeit
über die Urteilskraft, Sieg der Feigheit über die Freiheit.
Sich dem Diktat der Demagogen unterwerfend, nahm der Ausschuß Abstand vom
traditionellen Abstammungsprinzip. Das Dreigestirn korellierte den Chinamann auch noch
ausdrücklich als Germanen. Und so sieht ab sofort ein deutscher Burschenschafter in den
Augen des Ausschusses aus: Chinesisch; Vater: Chinese; Vater-Land: China; Mutter:
Chinesin; Mutter-Sprache: Chinesisch. Über seine Eltern, ihres Zeichens Imbiß-Inhaber in
Bad Rappenau, seufzt der Pseudodeutsche: „Es ist manchmal schwer, ihnen das
Burschenschaftsmetier auf Chinesisch zu vermitteln. Sie wissen nicht genau, was eine
deutsche Burschenschaft ist“ (Spiegel online, 18.6.2011). Wie sollen sie auch, wenn es, wie
man sieht, nicht einmal der Rechtsausschuß mehr weiß? Kann ein Chinese mit einer Chinesin
einen Deutschen zeugen? Im Prinzip ja, eriwanisiert der Rechtsausschuß, um es den Linken
recht zu machen. „Everybody’s Darling ist everybody’s Depp“, definierte einst Franz Josef
Strauß (Die Zeit, 22.4.1994).
Um auch noch jegliche Diskussion zu unterbinden, verwarf der Ausschuß den Raczek-Antrag
als „nicht satzungsgemäß“. Die aktuelle Materie durfte daher auf dem Burschentag nicht
behandelt werden. „Umstrittene Anträge wurden zurückgezogen und versöhnliche Gespräche
geführt“, besänftigte die Vorsitzende Burschenschaft die Öffentlichkeit. „Es ist und war zu
jedem Zeitpunkt für jeden deutschen Staatsbürger möglich, Mitglied in einer
Mitgliedsvereinigung der Deutschen Burschenschaft zu werden. Die kolportierte Behauptung,
dies sei nur Bewerbern möglich, die von sogenannten Volksdeutschen abstammen, ist falsch.“
Wenn etwas falsch ist, dann diese Aussage. Burschenschaften, die einen Volkschinesen
deutscher Staatsangehörigkeit nicht aufnehmen, gibt es mehr als genug: „Franconia hätte ihn
auch abgelehnt“, widerspricht der Vorsitzende des Altherrenverbandes der renommierten
Münsteraner Burschenschaft dem Sprecher der DB. Nicht der deutsche Paß, sondern die
deutsche Volkszugehörigkeit sei das entscheidende Kriterium: „Wir haben Mitglieder mit
chilenischem Paß, deren deutsche Vorfahren nach Chile ausgewandert sind“ (Dattelner
Morgenpost, 20.6.2011).
Kai Ming Au dagegen, der den Verband in Brand setzte, will die DB am chinesischen Wesen
genesen lassen. Er hat der Burschenschaft eine „liberale Zukunft“ zugedacht. Die Raczeks
werden nichts zu lachen haben, heuchelt das Männlein aus dem Land des Lächelns.
Schließlich hätten sie dafür gesorgt, daß die DB negativ in die Schlagzeilen geraten ist.
Auf dem nächsten Burschentag will der Pigmentierte für eine Führungsposition auf DB-Ebene
kandidieren und bei der Kampfabstimmung den Raczek Matthias Brauer herausfordern. Es
geht um den Vorsitz im „Ausschuß für Jugend und Nachwuchswerbung“. Siegt der Chinese,
dann heißt seine Zielgruppe: Au wie Ausländer. Bei Hansea Mannheim steht schon der zweite
Chinamann auf der Matte. „Burschentag in Eisenach zum Desaster machen“, lautete die
Losung des sogenannten „Bündnisses gegen den Burschentag in Eisenach“. Was den Linken
nicht gelang, schaffte der Rechtsausschuß.

 

Revise this Paste

Your Name: Code Language: